Vortrag 1: Sprache als Werkzeug des Denkens und Lernens im sprachbildenden Unterricht

Leisen

OStD a.D. Josef Leisen

Kurzbiografie:
War Professor für Didaktik der Physik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und Leiter des Staatlichen Studienseminars für Gymnasien in Koblenz. Er verfügt über jahrzehntelange Unterrichts- und Ausbildungserfahrung. Er ist Autor des Handbuches „Sprachförderung im Fach – Sprachsensibler Fachunterricht in der Praxis“ und des Handbuches „Handbuch zur Fortbildung im sprachsensiblen Fachunterricht“.

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Vortrag 2: Der Körper spricht immer mit – Körpersprache und nonverbale Kommunikation

Bartussek

Prof. DI Walter Samuel Bartussek

Kurzbiografie:
ist Diplomingenieur der biomedizinischen Elektrotechnik, TU Graz. Seit 1980 international tätiger Pantomime und Trainer für Körpersprache, nonverbale Kommunikation und der selbst entwickelten „MimoSonanz®Coaching-Methode”.
Professor am Bruckner-Konservatorium / Anton Bruckner Universität, Institut Schauspiel in Linz (1991 – 2015) für Körpersprache und Bewegungstraining.
Seit 2006 Lehrtätigkeit an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien für Körperarbeit und Auftritts-Training für alle Studiengänge.
Seit 1982 Leiter von „studio gold egg” für Körper- und Bewusstseinstraining in Wien.
Info-tainer mit der "Heiteren Tagungs-Schau" auf internationalen Tagungen und Kongressen.
Autor von mehreren Büchern, u.a. "Bewusst sein im Körper" und der CD
"WOW – Wahrnehmen, wOhlfühlen, Wandeln"

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 Stimmt es denn wirklich, dass „Man nicht nicht kommunizieren kann“ (Paul Watzlawick)?
 Was bedeutet es eigentlich in der Praxis, wenn es heißt, dass in jeder Kommunikations-Situation bis zu 90 % nonverbale Anteile wirksam sind?
 Warum genügt es nicht, für eine gute Kommunikation auf die Wahl der richtigen Worte zu achten?

Tatsächlich sind für den Erfolg in einer Kommunikation letztendlich die nonverbalen Signale des Körpers entscheidend. Denn solange wir uns zueinander – wie auch immer – verhalten, senden und empfangen wir ununterbrochen Botschaften auf vielerlei Ebenen. Gute Verständigung setzt also voraus, dass wir Bewusstheit für die vielfältigen Ebenen der Kommunikation entwickeln, um diese auch bewusst zum Wohle aller Beteiligten optimal gestalten zu können.
Dabei gilt es, den meist nur kurz und unbemerkt auftretenden, kleinen und subtilen Signalen („SuSi“) ein besonderes Augenmerk zu schenken.
Denn auch diese können den allgegenwärtigen Teil des menschlichen Gehirns, die Amygdala (Reptilienhirn), die ausschließlich für Fight – Flight – Freeze (FFF)-Reaktionen zuständig ist, auf ungewollte Art und Weise triggern.

Neben einer achtsamen und wertschätzenden (nonverbalen) Gestaltung der Kommunikation geht es aber auch um die eigene, optimale Wirkung und Authentizität. Diese wiederum hängt einerseits mit der inneren Haltung und gleichzeitig sehr stark mit der äußeren Haltung zusammen. Beides in Einklang miteinander zu bringen bedarf eines entsprechend erhöhten Körperbewusstseins und klarer innerer Bilder.
Durch diese gezielt eingesetzte Wechselwirkung von Innen und Außen lässt sich Ausstrahlung und Energie für jede Kommunikation oder Präsentation deutlich verstärken und damit die Überzeugungs- und Durchsetzungskraft steigern.
Außerdem gilt: „Bist du präsent, bist du ein Präsent!“